Bischof Krämer: „Diözese bleibt mit Kita-Engagement in Fläche präsent“

Stuttgart, Oktober 2026 – Auf dem Weg zur Kirche der Zukunft stehen wichtige Weichenstellungen an. Der Diözesanrat hat über zentrale Fragen der weiteren Ausgestaltung beraten und über die nächsten Schritte abgestimmt.

Wie bleiben die katholischen Kindertagesstätten auch in neuen Strukturen nah bei den Menschen? Welche finanziellen Spielräume erhalten die Kirchorte? Und wie nehmen die neuen Kirchengemeinden konkret Gestalt an? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Sitzung des Diözesanrats am 10. Oktober im Kolpinghaus in Stuttgart. Ursprünglich war der Tag als Studientag geplant. Wegen der Vielzahl anstehender Beratungen und Entscheidungen wurde daraus eine reguläre Sitzung.

Die Struktur ändert sich – die Kita vor Ort bleibt

Ein zentrales Thema der Beratungen war die Zukunft der katholischen Kindertagesstätten. Die Rät:innen sprachen sich mit großer Mehrheit dafür aus, die Betriebsträgerschaft zum 1. Januar 2029 von der örtlichen auf die regionale Ebene zu verlagern und dort in kirchlichen Zweckverbänden zu bündeln. Damit sollen die Gemeinden vor Ort insbesondere von Verwaltungsaufgaben entlastet und zugleich professionelle und verlässliche Strukturen geschaffen werden. Die pastorale Verantwortung bleibt bei den neuen Kirchengemeinden.

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